Die in den 1980er Jahren geborene Idee des Projektes 40.000 Kulturstätten gewinnt neue Aktualität. Nicht nur die hohe Arbeitslosigkeit, - auch die steigende Gewaltbereitschaft in unserer Gesellschaft sind Anzeichen für wachsende Probleme in unserer Gesellschaft. In einer solchen Situation sollten wir die Bereitschaft entwickeln, neue Wege zu gehen. Es bedarf einer beherzten Gegensteuerung, die auch grundsätzliche Wertewandel nicht ausschließt.
Ein Weg wurde aufgezeigt, der vom materiellen Wachstum zur Entfaltung der seelisch-geistigen Kräfte überleitet. Seine Verwirklichung könnte gleichzeitig das Arbeitslosenproblem verringern, den Wohlstand gerechter verteilen und damit einen Beitrag zum Frieden unter den Völkern leisten. Es wäre eine unblutige, eine sanfte Revolution, weil sie nicht herrschende Klassen austauscht, sondern das Bewußtsein aller verändert. Probleme auf dem Wege der Durchführung wird es noch genug geben. Doch ohne eine grundlegende Änderung unseres Lebensstiles werden die Völker ihre Probleme nicht lösen können.
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Warum sollten die Deutschen nicht den ersten Schritt machen? Könnte nicht unsere Entscheidung ein Zeichen geben, das weltweit gesehen und in seiner Bedeutung verstanden wird? Allein schon die Diskussion eines solchen Projektes würde politisch und kulturell vieles in Bewegung bringen.
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