Bund und Länder haben kein Geld; Städte und Kommunen stehen vor der Pleite. Die Goldreserven sollen ungenutzt bleiben. Die Gewinne der Aktionäre „dürfen“ nicht geschmälert werden, und neue Steuern sind tabu!
Aber stehen nicht hunderte Milliarden Euro „arbeitsbereit“ in den Sparbüchern von Millionen Bürgern? Können die Gewerkschaften nicht bei jeder Lohnrunde 1-2% zusätzlich erstreiten, und zwar für Investitionen in mehr Bildung und kulturelle Aktivitäten?
Und könnte der Staat nicht eine Bürgschaft für alle leisten, die ein Zehntel ihrer Ersparnisse leihweise bereitstellen für die wichtigste Arbeit, für Wachstum und Wandel des Bewußtseins?
Ist nicht der 11.September 2001 ein Fanal für die Welt, einem neuen Geist Bahn zu brechen?
|
1982 sagte Papst Johannes Paul der II:
„Der Mensch... darf nicht Sklave der Dinge, Sklave der Produktion, Sklave der eigenen Produkte werden. Eine Zivilisation von rein materialistischem Charakter verurteilt den Menschen zu solcher Sklaverei.“
Es gibt vielerlei Terror in der Welt. Um uns und in uns selbst. Wir müssen erkennen, was unfrei, süchtig und krank macht. Sollte der freiwillige Zehnte von Wachstum und Überfluß unsere Kraft überfordern?
2002 ist ein deutsches Wahljahr. Wählen wir Freiheit von Kleinmut und Egoismus. Geben wir uns selber und unserem Lande einen Ruck und eine Chance: Leihen oder spenden wir den Zehnten von unserem Überfluß für das bisher Ungeplante, an dem viele mitwirken und aus kleinen Zellen ein großes Werk schaffen können. |